Ärzte setzen beim Praxismarketing auf die Homepage

Marketing wird für niedergelassene Ärzte offenbar immer wichtiger: 60 Prozent von ihnen halten Marketingmaßnahmen für ihre Praxis für wichtig oder sehr wichtig. Das ergibt sich aus der Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2008“, die im Auftrag der Stiftung Gesundheit erstellt wurde. Gegenüber dem Vorjahr hat sich dieser Anteil deutlich erhöht: 2007 betonten 47,4 Prozent der Ärzte die Bedeutung von Praxismarketing. … Artikel weiterlesen

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Add comment Dezember 4, 2008

QM-Zertifikate gewinnen an Bedeutung

Quelle: www.medizinpartner.de, 6. August 2008

Die geplante Neugestaltung des Barmer-Hausarztvertrages zeigt, wohin die Reise in Sachen Integrierter Versorgung geht: Niedergelassene, die sich den Kassen als Partner für Selektivverträge empfehlen wollen, müssen bei Qualität und Praxisorganisation mehr bieten als das Gros ihrer Kollegen. Wer Qualitätsmanagement als lästiges Übel betrachtet, wird künftig Schwierigkeiten haben, mit Krankenkassen über die Teilnahme an Versorgungsverträgen zu verhandeln.

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Add comment August 14, 2008

100. Arztpraxis nach QEP zertifziert

Quelle: Deutsches Ärzteblatt online, 30. Juli 2008

Berlin/Hamburg – Die radiologische Gemeinschaftspraxis „Radiologie Hoheluft“ in Hamburg ist die 100. Praxis, die sich nach dem Qualitätsmanagement-Programm „Qualität und Entwicklung in Praxen“, kurz QEP, hat zertifizieren lassen.

„QEP kommt sehr gut an. 98 Prozent aller zertifizierten QEP-Einrichtungen erklären, dass unser Qualitätsmanagement-Programm inzwischen ein unverzichtbarer Bestandteil im Praxisalltag ist“, sagte der Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, am Mittwoch in Berlin.

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Add comment Juli 31, 2008

Trugschlüsse der Patientenzufriedenheit

Quelle: Qualitas, Zeitschrift für Qualität und Entwicklung in Gesundheitseinrichtungen, 2/2008

Wie viele andere Management-Tools auch, haben Zufriedenheitsanalysen weite Verbreitung im Gesundheitswesen gefunden. Nahezu jedes Krankenhaus führt heute Patientenbefragungen durch, um dadurch Informationen für die Unternehmensführung bzw. das Qualitätsmanagement (QM) zu gewinnen. Bei aller Berechtigung, die solche Befragungen haben, muss kritisch hinterfragt werden, ob die Ergebnisse den Aufwand lohnen.

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Add comment Juli 8, 2008

Bewertung von Ärzten im Internet: Information der Ärzte ist Pflicht

Quelle: Deutsches Ärzteblatt online, 14. Juni 2008

Wenn Patienten Ärzte auf speziellen Internetportalen bewerten, müssen die Portale die Ärzte darüber informieren. Auf diese von der Aufsichtsbehörde für Datenschutz und Wirtschaft festgelegte Regelung hat das Bewertungsportal topmedic.de hingewiesen.

Viele Portale ignorierten diese Pflicht allerdings bislang, häufig mit der Erklärung, sie würden Ärzte erst dann über Bewertungen informieren, wenn die Ärzte sich zuvor registriert haben. “Das allerdings reicht nach Auffassung der Datenschützer nicht aus”, sagte Nikolai Klute, Rechtsanwalt für Medien- und Urheberrecht, in Hamburg.

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Add comment Juni 14, 2008

Erfolgreiche QEP-Zertifizierung - Erfahrungsbericht aus einem MVZ

Die Villa Schwensen, ein Gesundheitszentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie, hat als zweite Praxis in Schleswig-Holstein in 2007 erfolgreich die QEP-Zertifizierung erlangt. Warum sich die Zertifizierung trotz des großen Aufwandes gelohnt hat, schildern die beiden Praxisgründer in ihrem Erfahrungsbericht in der Zeitung Nordlicht (1/2008), dem offiziellen Mitteilungsblatt der KV Schleswig-Holstein.

Bemerkenswert ist, dass das QM-Handbuch als internetbasiertes Handbuch angelegt wurde. Es kann daher von allen Mitarbeitern eingesehen und geändert werden (sog. Wiki-System) und wird ständig weiter entwickelt und regelmäßig genutzt.

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Add comment Mai 16, 2008

QM in Nordrhein: Drei Viertel der Praxen in der Umsetzungsphase

Quelle: Deutsches Ärzteblatt online, 06.05.08

Düsseldorf – Mindestens 76 Prozent der Praxen in Nordhrein haben die Planungsphase zum Qualitätsmanagement (QM) beendet und befinden sich in der Umsetzungsphase. Das hat eine Umfrage der QM-Kommission der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein gezeigt.

Danach befinden sich 24 Prozent der Praxen in der Planungs- und 57 Prozent in der Umsetzungsphase. Acht Prozent der Praxen entwickeln ihr QM schon weiter, sieben Prozent befinden sich in der Phase der kontinuierlichen Verbesserung und vier Prozent sind bereits zertifiziert. „Die meisten Praxen sind in Bezug auf die Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses sehr gut gerüstet“, sagte Klaus Enderer, Qualitätssicherungsbeauftragter der KV Nordrhein.

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Add comment Mai 9, 2008

QEP holt bei den QM-Systemen in Arztpraxen auf

Quelle: Ärzteblatt vom 16. April 2008

Mit einem Marktanteil von 32,1 Prozent bleibt das Qualitätsmanagement-System DIN EN ISO 9000ff (ISO) das am weitesten verbreitete Qualitätsmanagement-System in Arztpraxen. Das hat eine Studie der Stiftung Gesundheit ergeben. Das System QEP® – Qualität und Entwicklung in Praxen hat aber stark aufgeholt und liegt mit 24,6 Prozent auf dem zweiten Platz.

Im Vorjahr hatte QEP® noch einen Marktanteil von 4,9 Prozent, ISO lag mit 12 Prozent vorn. Den großen Unterschied im Vergleich zur Studie 2007 machen diejenigen aus, die sich noch nicht für ein System entschieden haben: Ihr Anteil fiel von 67,4 Prozent auf 8,4 Prozent. … weiterlesen

Add comment April 18, 2008

Zensuren für Ärzte und Anwälte

Quelle: Spiegel online, 01.02.08

Von Dirk Kunde

Von “Sehr gut” bis “Grottenschlecht”: Hotels, Restaurants und Nutzer von Auktions-Portalen müssen sich öffentliche Online-Bewertungen längst gefallen lassen. Jetzt trifft es auch Ärzte und Anwälte. Noch wehren sich einige gegen die Benotung - doch sie werden damit leben müssen.

Berlin - Das Urteil für den Berliner Zahnarzt fällt vernichtend aus. Er hat bei DocInsider.de nur einen von fünf Punkten. Dazu schreibt der Nutzer “Synekdoche” in seiner Bewertung: “Die Gesamtrechnung (ist) fast doppelt so hoch wie im Heil- und Kostenplan angekündigt. Obendrein musste eine Krone nur sechs Monate nach Einsatz neu gemacht werden - habe das bei einem anderen Arzt machen lassen. (…) Finger weg und woanders hingehen!” Das sitzt - neue Patienten werden abgeschreckt.

Gleich zehn Klageandrohungen von Ärzten, die das Löschen ihrer Bewertung fordern, liegen auf dem Schreibtisch von Ingo Horak, dem Geschäftsführer des Bewertungsportals DocInsider.de. Doch der bleibt konsequent und löscht keine Einträge: “Die ‘Halbgötter in Weiß’ werden sich an Bewertungsportale gewöhnen müssen.” Er sieht sich durch das jüngste Spickmich-Urteil bestätigt. Das Landgericht Köln hat in dritter Runde am 30. Januar die Klage einer Lehrerin gegen die Lehrer-Bewertungsseite als unzulässig und unbegründet abgewiesen. Die Frau aus Nordrhein-Westfalen sah in der Beurteilung ihre Persönlichkeitsrechte verletzt.

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Add comment Februar 26, 2008

Patientenbefragungen in der Arzt- und Zahnarztpraxis - Literaturhinweise

In der jüngst Zeit haben wir den Eindruck, dass sich Ärzte vermehrt mit dem Thema Patientenbefragungen auseinandersetzen. Daher hier ein paar Gedanken und Hinweise.

Auf der einen Seite fordert der Gesetzgeber die Durchführung mit validierten Instrumenten, auf der anderen Seite steht das Interesse des Arztes, die Befragung möglichst unkompliziert und rasch durchzuführen. Ein praktikabler Weg wäre die Gestaltung und Durchführung von standardisierten Befragungen über KVen, Kassen oder Berufsverbände. Uns sind hier bisher nur wenige Ansätze bekannt.

Ein anderer Weg, wäre die Befragung selbst zu gestalten oder Externe hinzuziehen. (Auch wir bieten übrigens die Durchführung von Patientenbefragung an!). Die Befragung selbst zu gestalten und umzusetzen, davon würden wir abraten. Und anderem, da ein wichtiger Punkt dabei fehlen würde, der Vergleich der Ergebnisse mit externen Referenzwerten.

Referenzwerten können nur Externe zur Verfügung stellen, allerdings jeder Referenzwert ist nur so gut, wie die dazu gehörende Datenbasis. Und hierzu lässt sich der Externe meist ungern in die Karten schauen.

Eine Alternative wäre, dass sich z.B. bereits existierende Praxisverbünde gemeinsam standardisierte Fragebogen entwickeln, die Erhebung selbst organisieren, um damit ihre eigenen Referenzwerte abbilden zu können. Auch davon sind uns bisher nur wenige Bemühungen bekannt.

Hier noch zwei aktuelle Literaturhinweise:

Patientenbefragungen in der Arztpraxis - Quadratur des Kreises, Deutsches Ärzteblatt 2007, 104 (45)

Die Autoren sind Mitarbeiter der Universität Köln, die verständlicherweise den von ihnen entwickelten Fragebogen KPF-A (Kölner-Patientenbefragungsbogen für die ambulante Versorgung) vorstellen.

Erhebung der Lebensqualität in der Hausarztpraxis: Patientenbefragungen per Tablet-PC, Deutsches Ärtzeblatt 2007, 104 (42)

Hier beschreiben Mitarbeiter der Universität Göttingen, wie sie umfangreiche Befragungen zur Lebensqualität mit Hilfe eines Tablet-PCs erheben und wie die Akzeptanz der Nutzer ausfällt. Diese positiven Erfahrungen lassen sich sicherlich auch bei kontinuierlichen Patientenbefragungen erzielen.

Add comment Februar 25, 2008

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