November 3, 2009
Quelle: Deutsches Ärzteblatt online, 2.11.09
Berlin – Der KTQ-Award 2009 ist heute auf dem 9. Forum der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) in Berlin verliehen worden. Er ging an die Ammerland-Klinik in Westerstede und das Wirbelsäulenzentrum Marburg. Ihnen sei hervorragend geglückt, das diesjährige Award-Thema „externe Kooperationen“ zum Wohl ihrer Patienten mit Leben zu füllen, erklärte KTQ-Geschäftsführerin Gesine Dannenmeier.
Im September dieses Jahres wurde das tausendste KTQ-Zertifikat vergeben. Bislang haben sich 532 Krankenhäuser, 53 Praxen, 32 Reha- und 27 Pflegeeinrichtungen zertifizieren lassen, einige von ihnen mehrfach.
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Oktober 12, 2009
Quelle: Deutsches Ärzteblatt online, 09.10.2009
Einbindung in die Ausbildung, sektorübergreifende Transparenz und ergebnisorientierte Indikatoren – dies sind nach einer Studie der Bertelsmann Stiftung die am dringlichsten zu lösenden Probleme, um Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung zu etablieren. Vorgestellt wurde die Studie während des Symposiums „Qualität im Fokus“ der Stiftung Praxissiegel. Grundlage war eine Befragung bei Ärzten, Patienten, Politikern sowie bei Vertretern der Selbstverwaltung und der Industrie. Die Themen seien zwar schon lange bekannt und diskutiert worden, räumte Prof. Dr. med. Max Geraedts, Leiter des Instituts für Gesundheitswissenschaften der Universität Witten/Herdecke und Autor der Studie, ein. „Angesichts des gewählten Ansatzes waren konkretere Lösungsansätze aber auch nicht zu erwarten.“
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Mai 15, 2009
Quelle: Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin online, 11.05.2009
Eine Anlayse der Uni Erlangen-Nürnberg auf Grundlage der „Checkliste Gute Arztpraxis“.
Im Rahmen einer Untersuchung am Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement der Uni Erlangen-Nürnberg wurde die Qualität von 5 Arzt-Bewertungs-Portalen analysiert. Dabei wurde auf der Grundlage der „Checkliste Gute Arztpraxis“ des ÄZQ untersucht, ob die Portale geeignet sind, eine gute Arztpraxis identifizieren zu können.
Ergebnisse: Die definierten Qualitätsparameter einer guten Arztpraxis wurden von den untersuchten Portalen in sehr unterschiedlicher Weise berücksichtigt: u. zw. zwischen 9 und 46 %. Maßnahmen zur Missbrauchsverhinderung wurden als nicht ausreichend angesehen. Nach Einschätzung der Autoren (Emmerich et al.) sind die bisher existierenden Arztportale nur eingeschränkt in der Lage, Hilfestellung zur Identifikation einer guten Arztpraxis zu liefern. … mehr
März 10, 2009
Quelle Der Tagesspiegel online,10.03.2009
Arztserien wecken bei Patienten besondere Erwartungen und Ängste. Mit dem Zusammenhang zwischen Fernsehen und Wirklichkeit beschäftigt sich jetzt eine Studie. Das Fazit: Visiten im TV sollten als Vorbild dienen
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Ob es nicht möglich sei, die anderen schon einmal aus dem Krankenzimmer zu schicken, fragte die Patientin den Oberarzt. Der war zusammen mit anderen Ärzten und Pflegekräften zur Visite gekommen. Sie habe noch etwas Privates mit ihm zu besprechen. Und ob man sich dazu nicht einen Kaffee kommen lassen könne. Der Mediziner verweigerte das gewünschte Gespräch unter vier Augen mit dem Hinweis auf seine Pflichten in den anderen Krankenzimmern. Nach ihrer Entlassung beschwerte die Patientin sich bei der Verwaltungsleitung des Krankenhauses. Andere Ärzte, so schrieb sie, seien deutlich freundlicher und hätten immer ein offenes Ohr.
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Januar 29, 2009
Quelle: Deutsches Ärzteblatt online, 27.01.09
München – Mit einem Bonus wollen die Vereinigte IKK und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) das einrichtungsinterne Qualitätsmanagement in Arztpraxen fördern. Die Vereinigte IKK wird so rund 1.000 Praxen, die mit einem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem arbeiten, außerbudgetär einmalig 250 Euro zahlen.
Niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten sind laut Gesetz bereits seit zwei Jahren dazu verpflichtet, ein Qualitätsmanagement (QM) einzuführen. Das muss bislang jedoch nicht nachgewiesenermaßen zertifiziert sein.
„Unsere Versicherten sollen aber davon profitieren, dass Prozesse und Strukturen in den Praxen überschaubar und auf dem neuesten Stand sind“, erklärt René Wünschmann, Leiter des Bereichs Vertragswesen der Vereinigten IKK.
Förderungswürdige Praxen müssen beispielsweise Prozessbeschreibungen für die Patientenversorgung, -rechte und -sicherheit, die Mitarbeiterorientierung, die Praxisführung und -organisation sowie die Qualitätsentwicklung dokumentieren.
Außerdem sind Patientenbefragungen und das Fehlermanagement, die Kompatibilität zu Qualitätszirkeln und Disease-Management-Programmen (DMP) wichtige Bestandteile eines zertifizierten Systems. Anerkannt werden unter anderem die Qualitätsmanagementsysteme DIN EN ISO 9001:2000, Europäisches Praxisassessment (EPA), Kooperation für Transparenz und Qualität (KTQ®) und Qualität und Entwicklung in Praxen (QEP®).
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Sie haben noch keine Patientenbefragung in Ihrer Praxis durchgeführt und wünschen Sie hierfür einen kompetenten Partner?
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Wir sind für Sie da … hier finden Sie mehr Infos.
Januar 18, 2009
Quelle: Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin online, 17.01.09
Portale zum Suchen und Bewerten von Ärzten in der Kritik.
Von Alfred Krüger
Patienten bewerten Ärzte im Web: Für Leistung und Erscheinungsbild, für Personal und Praxisführung können User Noten oder Sternchen verteilen. Die Portalbetreiber wollen so bei der Arztwahl helfen – eine Studie gibt ihnen selber aber schlechte Noten.
Was muss das für ein Zahnarzt sein! Sein Erscheinungsbild bekommt die Note 5. Seine Leistungen als Arzt werden mit mangelhaft bewertet – ebenso die Hilfsbereitschaft seines Praxispersonals. Organisation und Service? Ausreichend – wahrscheinlich knapp erreicht. Gesamtnote laut „Topmedic“, einem deutschen Ärztebewertungsportal: ein sattes Mangelhaft. Was also muss das für ein Zahnarzt sein? … weiterlesen
Januar 6, 2009
Ausgangspunkt des Projekts ist der Qualitätsbericht der onkologischen Schwerpunktpraxen, der seit vier Jahren über die ambulante Krebsversorgung informiert und Daten zu Patienten, Diagnosen, Personal und Praxisausstattung bereithält.
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Dezember 4, 2008
Marketing wird für niedergelassene Ärzte offenbar immer wichtiger: 60 Prozent von ihnen halten Marketingmaßnahmen für ihre Praxis für wichtig oder sehr wichtig. Das ergibt sich aus der Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2008“, die im Auftrag der Stiftung Gesundheit erstellt wurde. Gegenüber dem Vorjahr hat sich dieser Anteil deutlich erhöht: 2007 betonten 47,4 Prozent der Ärzte die Bedeutung von Praxismarketing. … Artikel weiterlesen
Sie suchen Unterstützung bei der Gestaltung und Konzeption einer eigenen Praxis-Homepage? Wir sind für Sie da … arzt.praxis.qualität
August 14, 2008
Quelle: www.medizinpartner.de, 6. August 2008
Die geplante Neugestaltung des Barmer-Hausarztvertrages zeigt, wohin die Reise in Sachen Integrierter Versorgung geht: Niedergelassene, die sich den Kassen als Partner für Selektivverträge empfehlen wollen, müssen bei Qualität und Praxisorganisation mehr bieten als das Gros ihrer Kollegen. Wer Qualitätsmanagement als lästiges Übel betrachtet, wird künftig Schwierigkeiten haben, mit Krankenkassen über die Teilnahme an Versorgungsverträgen zu verhandeln.
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